AMF-RaceCard

 

Die RaceCard der AMF ist ein Ausweis für Hobbysportler im Bereich Karting, Motorrad, Gleichmäßigkeitsbewerbe, Drift und Slalom mit speziell dafür entwickelter Motorsport-Unfallversicherung – ohne ärztliche Voruntersuchung. (In den allgemeinen österr. Versicherungsgrundlagen für übliche Unfallversicherungen ist das Risiko „Motorsport“ ausgeschlossen). 

Die AMF schafft neben ihrem Angebot für den Leistungssport (= Lizenzsport) auch ein spezielles Angebot für Hobbysportler und Breitensportveranstalter Breitensport (= AMF-RaceCard). Es ist ein Angebot an Veranstalter, welche im Breitensport aktiv sind oder werden möchten. Ziel ist die Förderung der Sicherheit und Qualitätsverbesserung im Motorsport für alle Beteiligten in allen Bereichen. 

 

AMF-RaceCard im Sekretariat abholen

Wir bitten nach Möglichkeit um telefonische Vereinbarung.

 

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag: 09:00-12:00 und 13:00-17:00 Uhr

Freitag: 09:00-12:00 und 13:00-14:00 Uhr



Deckung für AMF-RaceCard im Vergleich: AMF Lizenz
Kosten

€ 61,00 Jahr

€ 25,00 Veranstaltung

€ 96,00 Jahr

€ 21,00 Veranstaltung

Dauerinvalidität linear € 12.000,00  € 25.000,00
Heilkosten € 10.000,00  € 18.000,00
Rückholkosten
(inkl. Hubschraubertransport)
€ 5.000,00  € 10.000,00
Todesfall ---  € 20.000,00
  keine ärztliche Voruntersuchung  ärztliche Voruntersuchung

Bitte nichts im vorhinein überweisen oder Bargeld mitschicken. Die AMF-RaceCard wird Ihnen per Nachnahme zugestellt.

Hobby-Motorsportler im Karting-, Motorrad-, Gleichmäßigkeits-, Drift- und Slalomsport können bei RaceCard-Veranstaltungen teilnehmen und diesen Versicherungsschutz für ihre Sportaktivitäten nutzen.

Veranstalter können mit dem AMF-RaceCard Status das Unfallrisiko für ihre Sportler unkompliziert absichern und dies auch den Behörden vorlegen. Für einen umfassenden Versicherungsschutz auch für Veranstalter empfiehlt die AMF eine Haftpflicht- und Funktionärsunfallversicherung abzuschließen.

Tages- und Jahres AMF-RaceCards können entweder über die AMF oder beim jeweiligen Veranstalter (hier gibt es ausschließlich Tages-AMF-RaceCards) mittels Antragsformular gelöst werden.

AMF-Lizenznehmer können an AMF-RaceCard-Bewerben in ihrer Disziplin ebenfalls an den Start gehen, d.h. ihre (umfangreichere) Lizenzunfallversicherung ist für diese Rennen aufpreisfrei gültig.

 

Motorsportbewerbe für Hobbysportler mit AMF-RaceCard-Unfallversicherung auf vom Veranstalter mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen ausgestatteten Rennstrecken.

Diese Bewerbe sind offen für AMF-RaceCard Inhaber und AMF-Lizenznehmer, der Veranstalter kann Fahrer ohne Versicherung zulassen.

 

Veranstalter melden bei der AMF einen AMF-RaceCard-Bewerb (z.B. Motocross, Karting, Motorradrennsport, Drift, Gleichmäßigkeit, Slalom, Supermoto, Trial….) an.
Sie erhalten eine für das laufende Kalenderjahr gültige Veranstalter Registrierung der AMF (€ 40,-) und  ihr Bewerb wird in den AMF-RaceCard Kalender (€ 62,-) aufgenommen und veröffentlicht.

AMF-RaceCard-Bewerbe können auch Trainingstage oder z. B. Rahmen-Läufe im Rahmen von Österreichischen Staatsmeisterschaftsveranstaltungen sein.

Der Veranstalter übermittelt seine Ausschreibung zur Information an die AMF (Sportler können diese dann auch über die AMF anfordern).

AMF-Haftpflichtversicherung- und Funktionärsunfallversicherungsangebot der AMF können von AMF-RaceCard-Veranstaltern genützt werden; in jedem Fall empfiehlt die AMF dringend die Absicherung dieser Risiken.

Die Rennstrecken verfügen entweder über ein AMF-Streckenprotokoll oder der Veranstalter übermittelt seinen Streckenplan und gibt seinen Sicherheitsverantwortlichen bekannt, der seine Sicherheitseinrichtungen auf der Strecke (z. B. müssen Streckenposten in Sichtverbindung stehen), die medizinische Versorgung, die Sicherheitskleidung der Sportler und die Fahrzeugsicherheit überprüft.

Eine medizinische Erstversorgung an der Strecke durch Notarzt und/oder Rettungswagen (RTW) mit Fahrer und Rettungs(Notfall-)Sanitäter und/oder Rettungshubschrauber, etc…, ist vorzusehen. Ein Notarzt muss zumindest rasch erreichbar und im Vorfeld über die Veranstaltung informiert sein.

Der Veranstalter stellt im Namen der AMF-RaceCards an seine Sportler aus (Antragsformulare über AMF erhältlich), hebt die Prämien dafür ein und sendet eine Liste der Teilnehmer, der Antragsteller, alle ausgefüllten Antragsformulare und den Prämienbetrag am nächsten Werktag an die AMF, die die Versicherung informiert. Der Versicherungsschutz gilt ab Ausstellungszeit.

Die Altersgrenzen für AMF-RaceCard-Inhaber orientieren sich an den disziplinenbezogenen Richtlinien (Grundregel: kein Höchstalter definiert; untere Altersgrenze: im betreffenden Reglement minus 1 Jahr).

Um den Versicherungsschutz zu gewährleisten, müssen die Sportler Sicherheitskleidung tragen, dies wird durch den Sicherheitsverantwortlichen überprüft (vor allem Helme, Augenschutz, Handschuhe, Overalls, Schutzkleidung gemäß Disziplinenreglement, Fahrzeugsicherheit…).

Bei Unfällen protokolliert der Veranstalter diese Zwischenfälle und gibt der Versicherung über die AMF die Vorfälle bekannt. Die Fahrer melden ihre Ansprüche über die AMF an die Versicherung.

Es ist kein Einsatz von AMF-Offiziellen am Veranstaltungsort vorgesehen – die Verantwortung liegt beim Veranstalter. Auf Anfrage des Veranstalters oder auf Initiative der AMF können aber jederzeit AMF-Offizielle beratend eingesetzt werden. Bei Sicherheitsproblemen haben diese aktiv zu werden.

AMF-RaceCard Events wurden ausschliesslich für österreichische Veranstalter konzipiert.

Fahrerlizenzen ausländischer Föderationen gelten bei AMF-RaceCard Veranstaltungen grundsätzlich nicht.

Bietet der Veranstalter die Ausstellung von Tages-AMF-RaceCards vor Ort an, dann sind bei dieser Veranstaltung ausschließlich AMF-RaceCard und AMF-Lizenzfahrer startberechtigt!

Die AMF erlässt in Abstimmung mit den Veranstaltern Richtlinien für AMF-RaceCard Bewerbe.