Trial - News

Beim FIM Trial of Nations 2026, der Weltmeisterschaft der Trial-Nationalteams, stellte sich Österreich am 26. und 27. September im spanischen Arteixo der internationalen Konkurrenz.
Mit gleich zwei Mannschaften, zwei hervorragenden sechsten Plätzen und einem Teamzusammenhalt, der stärker war denn je, wurde das Wochenende zu einem besonderen Erlebnis für das österreichische Nationalteam.
Unter der Leitung der Teammanager Michael Moraw und Daniel Hrdliczka war Österreich heuer sowohl in der International Trophy als auch erstmals in der Challenge des Nations vertreten.
 
International Trophy: Österreich auf Platz 6
In der International Trophy gingen Fabio Schollar, Philipp Schmidt und Marius Spiegel für Österreich an den Start. Unterstützt wurden die drei Fahrer von ihren Mindern Florian Krankl und Markus Spiegel.
Auf den anspruchsvollen Sektionen rund um Arteixo kämpfte das Team gemeinsam um jeden Punkt. Die zunehmend schwierigen Bedingungen verlangten den Fahrern einiges ab – umso erfreulicher war am Ende das Ergebnis: Platz 6 für Österreich.
Damit gelang auch eine deutliche Steigerung gegenüber dem Trial des Nations 2025 in Tolmezzo, dass Österreich auf dem 10. Platz beendet hatte.
 
Gelungene Premiere in der Challenge des Nations
Eine besondere Premiere feierte Österreich in diesem Jahr in der Challenge des Nations, dem Bewerb für gemischte Zweier-Teams.
Mit Valerie Falbesoner und Lukas Rasser war Österreich erstmals in dieser Kategorie vertreten. Als Minder unterstützte Bernhard Walkner das Duo während des Bewerbs.
Die Premiere hätte kaum besser verlaufen können: Falbesoner und Rasser behaupteten sich gegen die internationale Konkurrenz und erreichten bei ihrem ersten gemeinsamen Antreten für Österreich auf Anhieb ebenfalls einen starken 6. Platz.
 
Teamzusammenhalt stärker denn je
Neben den sportlichen Ergebnissen blieb vor allem eines vom Wochenende in Arteixo in Erinnerung: der außergewöhnliche Zusammenhalt innerhalb der österreichischen Mannschaft.
Fahrer, Minder, Teammanagement und Begleiter unterstützten sich gegenseitig und traten während des gesamten Wochenendes als geschlossene Einheit auf. Ob bei den Vorbereitungen, in den Sektionen oder abseits der Strecke – der Teamgedanke war stärker spürbar denn je.
Gerade mit zwei Mannschaften und der erstmaligen Teilnahme in der Challenge des Nations zeigte sich, wie wichtig die Zusammenarbeit innerhalb des gesamten Teams ist. Der Zusammenhalt und die gemeinsame Leidenschaft für den Trialsport machten das Wochenende auch abseits der Ergebnisse zu etwas Besonderem.
 
Erfolgreiches Wochenende für Österreich
Mit zwei sechsten Plätzen konnte das österreichische Trial-Nationalteam schließlich ein starkes Ergebnis aus Spanien mit nach Hause nehmen. Gleichzeitig war die erfolgreiche Premiere in der Challenge des Nations ein weiterer Schritt für den österreichischen Trialsport.
Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren und Unterstützern sowie dem ÖTSV und der AMF, die die Teilnahme und den Einsatz des österreichischen Nationalteams ermöglicht haben. Ebenso sorgten die mitgereisten österreichischen Fans für großartige Unterstützung entlang der Strecke.